

Wer den Wind sät(1960)
Wer den Wind sät ist ein Klassiker des amerikanischen Dramas, der den erbitterten Kampf zwischen Wissenschaft und Glaube in den 1920er Jahren porträtiert. Der Chicagoer Anwalt Henry Drummond und der fundamentalistische Volksheld Matthew Harrison Brady treffen vor Gericht aufeinander, als der Lehrer Bertram Cates angeklagt wird, weil er seine Schüler gegen geltendes Gesetz in Darwins Evolutionstheorie unterrichtet hat. Der Film folgt diesem ideologischen Schlagabtausch mit großer Spannung und zeigt die Kollision zwischen aufgeklärtem Denken und religiöser Orthodoxie. Mit scharfsinnigen Dialogen und überzeugenden Performances wird die zeitlose Frage nach Toleranz, Bildungsfreiheit und dem Recht auf eigenes Denken verhandelt. Ein kraftvolles Plädoyer für intellektuelle Redlichkeit und gegen Dogmatismus.
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