

Nicht löschbares Feuer(1969)
Nicht löschbares Feuer ist ein Agitprop-Film von 1969, der aus der politischen Unruhe der Berliner Filmakademie hervorging. Nachdem Harun Farocki und 17 weitere Studierende 1968 wegen rebellischer Aktivitäten von der Akademie verwiesen wurden, entstand dieser Dokumentarfilm als künstlerische Antwort auf die Ereignisse. Das Werk gilt als einer der bedeutendsten Filme der internationalen Vietnam-Protestbewegung und verbindet Archivmaterial mit kritischer Montage. Farocki nutzt die Filmform, um gegen den Krieg in Vietnam zu agitieren und die politischen Strukturen hinter dem Konflikt zu hinterfragen. Der Film wurde zum Manifest einer Generation von Filmemachern, die das Medium als Werkzeug des politischen Widerstands einsetzten. Nicht löschbares Feuer bleibt ein Klassiker des politischen Kinos und dokumentiert die künstlerische Radikalisierung der späten 1960er Jahre.
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