
Benno Sterzenbach
Benno Sterzenbach (geboren am 3. März 1916 in Osnabrück – gestorben am 13. September 1985 in Feldafing) war ein deutscher Film- und Theaterschauspieler und -regisseur. Seine erste große Bühnenrolle war die des Götz von Berlichingen, in der er neben Ellen Schwiers als Adelheid bei den Jagsthausener Festspielen spielte. Im Fernsehen ist er vor allem für seine Rollen in verfilmten Theateradaptionen bekannt: „Der Richter und sein Henker“ (1957) von Friedrich Dürrenmatt, „Der Schlaf der Gerechten“ (1962) von Albrecht Goes und „Mirandolina“ (1963) von Carlo Goldoni. Aufgrund seiner Verbindungen zu einem Verlag wurde er der Spionage verdächtigt, 1941 von der Gestapo verhaftet und einen Monat lang inhaftiert. Während dieser Zeit beteuerte er seine Unschuld. Nach einer beschleunigten Bearbeitung seines Falls wurde er schließlich freigelassen. Diese Episode fand in mehreren seiner Stücke ihren Niederschlag. Mit „Wege in der Dämmerung“ gab er 1948 unter der Regie von Gustav Fröhlich sein Kinodebüt. 1960 wirkte er in einem der ersten Filme von Edgar Wallace nach dem Krieg mit: „Der Rächer“. Im selben Jahr war er in „Es ist soweit“ zu sehen. 1966 spielte er an der Seite von Heinz Reincke in einer der ersten deutschen Farbfernsehserien, „Adrian der Tulpendieb“. Nachdem er 1962 in „Max der Taschendieb“ mit Heinz Rühmann mitgewirkt hatte, spielte er 1964 einen Arzt in „Flug in Gefahr“, einem Film, der eine lange Reihe von Filmen über Flugzeugabstürze begründete. Benno Sterzenbach feierte seinen größten Erfolg in der Rolle des Generals Winston Woodrov Wamsler in „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“. Danach erhielt er Engagements in Serien wie „Die fünfte Kolonne“, „Derrick“ und „Der alte Fuchs“. In Frankreich ist er vor allem für seine Rolle als Major Achbach in „La Grande Vadrouille“ an der Seite von Louis de Funès und Bourvil bekannt. Benno Sterzenbach hat außerdem mehrere Bücher verfasst.











